In seinem Vorwort aber spricht der Autor vorsichtiger von den „Grundlagen der Globalisierung“ und meint damit die vielfältigen Austauschprozesse, die bereits zwischen 500 und 1500 zwischen Europa, Afrika und Asien bestanden. Erfreulich flüssig und anschaulich geschrieben, schildert Ertl den Ausbau der Infrastruktur als Bedingung des Kontakts, das grenzüberschreitende Reisen sowie den Transfer von Wissen, Waren und – Krankheiten. Wenn er die wichtigsten politischen Entwicklungen Revue passieren lässt, so zeigt er die Auswirkungen von Eroberungen nicht nur auf die Besiegten und die Sieger, sondern auch auf die jeweiligen Nachbarn.
Rezension: Talkenberger, Heike




