In acht knappen Kapiteln stellen sie verschiedene Parasiten vor: Von Malariaerregern über Madenwürmer bis hin zum Pärchen- oder Leberegel zeigen sie uns, welcher Strategien sich hier überwiegend Menschen befallende Parasiten bedienen, welche Zwischenwirte sie nutzen und wie sie diese und die Endwirte manipulieren. Das ist nicht unbedingt appetitanregend, doch transportieren sie ihre Inhalte mit einer gehörigen Prise Humor.
Das ist informativ und lehrreich. Nur das vorletzte Kapitel wirkt wie eine Collage aus Exzerpten, die die Autoren für weitere Kapitel in petto hatten, jedoch in kondensierter Form noch unterbringen wollten. Hier fehlt die Tiefe, die sie in den anderen Kapiteln an den Tag legen. Das ist jedoch ein zu verschmerzender Wermutstropfen in einem ansonsten unterhaltsamen Buch.
Rezension: Hans Siglbauer
Hans-Peter Hutter, Raoul Mazhar
Parasiten – Meister der Manipulation
Carl Ueberreuter Verlag. 192 S., 25 €




