Schon 1903, nur vier Jahre nach der Patentierung einer Fernsteuerung durch den kroatisch-amerikanischen Physiker Nikola Tesla präsentierte der Spanier Leonardo Torres Quevedo sein „ Telekino” an der Pariser Akademie der Wissenschaften. Es bestand aus einem Roboter, der Kommandos ausführte, die Quevedo ihm per Funk übermittelte. 90 Jahre später griffen Raumfahrt-Ingenieure diese Idee wieder auf: Mit „Rotex” – einem Experiment während der D2-Mission an Bord des US-Weltraumlabors Spacelab – gelang es 1993 erstmals, einen Roboter im Weltraum von der Erde aus fernzusteuern. Die Steuerung erfolgte vom Bodenkontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen. Dabei ließen die Forscher den im Orbit um die Erde kreisenden Roboter mit seinen Greifarmen einen schwerelos durch die Raumkapsel schwebenden Würfel einfangen.





