Patienten, die an einer so genannten Schlafapnoe leiden, haben einer spanischen Studie zufolge ein deutlich erhöhtes Herzinfarktrisiko. Bei Apnoikern setzt während der Nachtruhe die Atmung bis zu 30-mal pro Stunde aus. Ursache ist meist eine zu schlaffe Mus- kulatur der Zunge und des Rachenraums. Das Gewebe rutscht daher leicht nach hinten und verschließt die Atemwege. Erst durch lautes Schnarchen wird der Weg für die Luft wieder frei geblasen. Während der Atemstillstände schüttet der Körper verstärkt Stresshormone aus, und der Blutdruck steigt. Außerdem ist der Schlaf extrem unruhig. Alles zusammen greift offensichtlich das Herz an: Statistisch sterben von 100 Apnoikern in zehn Jahren 10 an einem Herzinfarkt – von 100 Menschen mit gutem Schlaf lediglich 3.





