Vor etwa 20 Jahren schien die Schlafforschung genau in dieser Klemme zu stecken. Die große Frage war natürlich schon lange gestellt: Warum schlafen wir? Oder: Welchen biologischen Sinn hat Schlafen für den Organismus? Doch selbst bei den kleineren Fragen, etwa, wie der Schlaf auf biochemischer, zellulärer und neurologischer Ebene gesteuert wird, trat die Wissenschaftsgemeinde auf der Stelle. Irgendwie wollte niemandem mehr eine starke Hypothese einfallen, mit der man hoffnungsvoll in neue Experimente starten konnte.





