Unser Gehirn besitzt eine eingebaute Müllabfuhr: Das sogenannte glymphatische System lässt während des Schlafs Flüssigkeit im Gehirn und im Rückenmark zirkulieren, um Nährstoffe zuzuführen und Abfallstoffe zu beseitigen. Dabei werden unter anderem überschüssige Proteine und andere abgelagerte Reste im Hirn entfernt, die sonst verklumpen und Plaques bilden, wie sie mit neurologischen Störungen wie Alzheimer in Verbindung gebracht werden. „Es ist, als würde man vor dem Schlafengehen die Spülmaschine einschalten und mit einem sauberen Gehirn aufwachen“, sagt Seniorautorin Maiken Nedergaard von der Universität Kopenhagen. Doch wie funktioniert dieses Entsorgungssystem?





