Der Spatz präsentiert sich eher bescheiden, Rotkehlchen oder Kanarienvogel schmücken sich immerhin schon rot und gelb – doch manche Vogelarten präsentieren sich bekanntlich ausgesprochen schillernd bunt. Die breite Farbpalette in der Vogelwelt basiert dabei auf zwei unterschiedlichen Prinzipien: Vor allem Braun-, Rot- oder Gelbtöne basieren in der Regel auf Pigmenten, die in die Federstrukturen eingelagert sind. Sie absorbieren bestimmte Wellenlängen des Lichts und reflektieren andere, wodurch der Farbeffekt entsteht. Die besonders spektakulären und irisierenden Gefiederfarben einiger Vögel basieren dagegen auf einer raffinierten Beeinflussung der Strahlung: Feine Strukturen in den Federn brechen das Licht und führen dadurch zu Farbeffekten, die sich auch je nach Blickwinkel ändern. Diese irisierenden Strukturfarben sind dabei besonders häufig für das bunte Gefieder tropischer Vogelarten verantwortlich.





