Frauen können Infektionen besser abwehren als Männer. Das haben Forscher um Maya Saleh von der kanadischen McGill University in Montreal herausgefunden. Der Grund dafür ist das Sexualhormon Östrogen. Es wirkt dem Enzym Caspase-12 entgegen, das die erste schützende Ent- zündungsreaktion hemmt, wenn Bakterien oder Viren in den Körper eindringen.
GENETISCHE GLATZE
Japanische Wissenschaftler haben entdeckt, dass das Fehlen des Gens Sox21 zu vorzeitigem Haarausfall führt. Als die Forscher das Gen bei Mäusen blockierten, verloren die Tiere rund drei Wochen nach der Geburt ihr gesamtes Fell.
WICHTIGE INSELN
Inseln haben nach einer Studie für die biologische Vielfalt eine neun Mal größere Bedeutung als das Festland. Die Forscher um Gerold Kier von der Universität Bonn hatten für ihre Untersuchung ein Biodiversitäts-Ranking erstellt: Als Spitzenreiter erwies sich die Insel Neukaledonien. Dort gibt es 2432 endemische Pflanzenarten – darunter Amborella, die ursprünglichste aller Blütenpflanzen (Bild).
FRÜHE RECHTSHÄNDER
Bereits Homo heidelbergensis, der vor etwa 600 000 bis 200 000 Jahren lebte, war überwiegend Rechtshänder. Das schließen spanische Paläoanthropologen um Marina Mosquera von der Universität Rovira i Virgili in Tarragona aus Zahnanalysen. Die These der Forscher: Die Frühmenschen benutzten ihr Gebiss bei manchen Beschäftigungen, zum Beispiel beim Bearbeiten von Fellen, als „dritte Hand”. Daher könne man an den Abnutzungsspuren der Zähne die bevorzugte Arbeitshand erkennen.





