Gentechnisch veränderte Pflanzen bergen ein höheres ökologisches Risiko als bislang vermutet. Wie Joy Bergelson von der Universität von Chicago berichtet, wird das Gen Csr1-1, das Pflanzen gegen das häufig verwendete Herbizid Chlorsulfuron resistent macht, durch Pollen etwa 20mal häufiger auf unveränderte Pflanzen übertragen als ein manchmal natürlich vorkommendes Csr1-1-Pendant. Dies stellte der Wissenschaftler an der Ackerschmalwand fest, einer Pflanze, der nur Selbstbestäubung und -befruchtung möglich sind. Bislang galt, daß gerade bei solchen Pflanzen keine Gefahr der Verbreitung von Resistenzen besteht. In Dutzende von Nutzpflanzen wurde das ResistenzGen bereits eingebaut.





