Sie gelten als die „Regenwälder der Meere“: Die Korallenriffe der Erde sind die Heimat einer kunterbunten Gesellschaft von Organismen und bilden Schlüsselelemente in der komplexen Lebenswelt der Ozeane. Die Kalkstrukturen der Riffe sind dabei das Werk von Myriaden kleiner Korallenpolypen, die mit ihren Ärmchen Plankton aus dem Wasser fangen. Viele Korallenarten ernähren sich aber zusätzlich durch eine Symbiose mit Algen. Sie leben dabei im Körper der Nesseltiere und gewinnen dort aus Sonnenlicht Energie. Von den gebildeten Kohlenstoffverbindungen geben sie den Polypen etwas ab und bekommen von ihnen im Gegenzug Schutz und mineralische Nährstoffe. Diese sogenannte Fotosymbiose bildet heute die Grundlage der Produktivität der Korallenriffe, die oft in eher nährstoffarmen Gewässern der Erde gedeihen.





