Anfang September 2018 werden die Messinstrumente und Antennen an Bord der PSP getestet, ab Oktober sollen sie den Betrieb aufnehmen. Um sich der Sonne zu nähern, kreuzt die Raumsonde während ihrer siebenjährigen Reise mehrmals die Umlaufbahn der Venus. Durch die Gravitation des Planeten wird sie auf eine sonnennähere Bahn gelenkt. Etwas über sechs Millionen Kilometer von der Oberfläche unseres Zentralsterns entfernt, erreicht die Sonde den nächsten Punkt zur Sonne. Dort ist PSP einer Temperatur von knapp 1400 Grad Celsius und einer intensiven Strahlung ausgesetzt. Zum Schutz vor den extremen Bedingungen ist die Sonde mit einem 11,43 Zentimeter dicken Carbon-Schild gepanzert.
Ziel der Mission ist es, Daten über die Entstehung der Sonnenwinde zu sammeln und festzustellen, wie sie beschleunigt werden und sich in der Korona ausbreiten. Die Wissenschaftler erhoffen sich davon unter anderem, das „Weltraumwetter“ künftig besser vorhersagen zu können. An einem ähnlichen Projekt arbeitet die Europäische Raumfahrtorganisation ESA mit ihrer Sonde Solar Orbiter, die ab 2020 die Sonnenoberfläche beobachten soll.





