Spinat macht stark – über dieses moderne medizinische Wissen verfügte der Comicmatrose Popeye schon in den 1930er- Jahren: Er verspeiste das grüne Gemüse gleich dosenweise, um seine Muskeln zu stärken und dann eine wüste Prügelei vom Zaun zu brechen. Was in Vergessenheit geraten war und erst jetzt wiederentdeckt wurde: Spinat verbessert tatsächlich die Muskelkraft, wie eine aktuelle Studie belegt – er sorgt dafür, dass die Muskelfasern mit weniger Sauerstoff die gleiche Leistung erbringen. Verantwortlich dafür sind die Nitrate in dem grünen Gemüse: Sie stellen sicher, dass die Mitochondrien, die kleinen Zellkraftwerke, reibungslos funktionieren. Dieser Effekt tritt zwar nicht – wie bei Popeye – augenblicklich ein, aber doch sehr rasch: Eine große Portion Spinat täglich (rund 150 Gramm) hat bereits nach drei Tagen eine nachweisbare Wirkung. Übrigens: Wer keinen Spinat mag, kann stattdessen auch zwei bis drei Rote-Beete-Knollen essen.





