Es besitzt drei statt zwei Sauerstoffatome – das Ozon besitzt durch seine spezielle Konfiguration zwei besondere Wirkungen: In der Hochatmosphäre schirmt es die Erde vor zu starker UV-Strahlung ab. Dort ist ein Verlust des Gases bekanntermaßen bedrohlich für das Leben. Doch in Bodennähe ist das Gegenteil der Fall: In der Atemluft wirkt Ozon reizend und kann den Menschen sowie viele andere Organismen in komplexer Weise schädigen. Erhöhte Werte bodennahen Ozons sind dabei indirekt auf die menschliche Luftverschmutzung zurückzuführen: Das O3 entsteht durch photochemische Reaktionen von Stickstoffoxiden und flüchtigen organischen Verbindungen, die meist aus Verbrennungsprozessen stammen. Das bedeutet: Wo diese Substanzen in der Luft liegen, bildet sich bei intensiver Lichtbestrahlung auch viel Ozon.





