Doch das nur als kleiner wissenschaftshistorischer Einstieg. Bleiben wir vielmehr bei der Erkenntnis von Charles Darwin (sowie unabhängig auch von Alfred Russell Wallace), dass Arten sich über evolutionäre Zeiträume hinweg kontinuierlich verändern. Damit sie das tun können, muss sich natürlich erst „in ihrem Inneren“ etwas verändern. Wie wir heute wissen, beginnt das mit den Genen als Steuereinheiten der Vererbung und des Zellgeschehens. Durch Mutationen verändern sie ihre DNA-Sequenz, wodurch sie bisweilen modifizierte Funktionen übernehmen können oder ganz abgeschaltet werden. Und durch Mutationen in zuvor bedeutungslosen Genomabschnitten entstehen manchmal auch ganz neue Gene mit neuen Funktionen.





