Am 16. September 2023 entfaltete sich im entlegenen Osten Grönlands ein gewaltiges Spektakel: Augenzeugen gab es zwar nicht, doch Erschütterungen, die noch von bis zu 5000 Kilometer entfernten Messtationen erfasst wurden, legten einen gigantischen Bergrutsch nahe. Offenbar waren große Gesteinsmassen in den ostgrönländischen Dickson Fjord gestürzt und hatten dabei einen Megatsunami ausgelöst, der anschließend durch den Meeresarm in Richtung Atlantik rauschte. Davon zeugten Zerstörungen an einer zu der Zeit unbesetzten Militäranlage auf der vorgelagerten Insel Ella.





