Das Buch ist spannend zu lesen, auch wenn sich zwischendurch die Frage stellt, für wen Lane es eigentlich geschrieben hat. Denn anschauliche und gut verständliche Passagen wechseln sich ab mit solchen, für die der Leser eine fundierte naturwissenschaftliche Vorbildung braucht. Doch Lanes Talent, auf den ersten Blick wenig interessant erscheinende Themen wie „Sehen” oder „Bewegung” in fesselnde Geschichten zu verpacken, sorgt allemal für Lesespaß – Textabschnitte über Gerontogene wie SIRT-1 und TOR kann man auch überspringen. Entschädigt wird der Leser durch originelle „Anmerkungen” am Ende des Buchs: Dahinter verbergen sich so lustige Anekdoten und interessante Zusatzinformationen, dass man dem Autor das Abschweifen in die wissenschaftliche Fachliteratur an anderen Stellen des Textes verzeiht.
Nadine Eckert





