Der Erfolg dieses Reduktionismus war, wie wir heute wissen, enorm. So sehr, dass die meisten die nimmermüden Warnungen einzelner Systemtheoretiker vor dem Phänomen der Emergenz geflissentlich überhörten. Dass ein System demnach viele Eigenschaften erst aus dem Zusammenwirken seiner Einzelteile hervorbringt, und dass diese wiederum aus den Eigenschaften der Einzelteile gar nicht erklärbar sind – das dämmerte vielen erst seit den Erfolgen der Genomik wieder. Mit der Folge, dass sich seither das Konzept der „Systembiologie“ als Forschungsdisziplin immer weiter verbreitet.





