Der Mensch rennt auf kurzer Distanz deutlich langsamer als etwa Gazellen oder Geparde. Er ist im Tierreich damit zwar nicht der beste Sprinter, kann aber sehr ausdauernd und über weite Strecken rennen. Möglich machen dies vor allem unsere Becken- und Beinmuskulatur aus erst spät ermüdenden Muselfasern und unsere einzigartige Fähigkeit, reichlich zu schwitzen, wodurch unser Körper effektiv Wärme ableiten kann. Unser aufrechter Gang ermöglicht zudem eine flexiblere Atmung als bei Vierbeinern. Unter den Säugetieren ist der Mensch damit einer der besten Ausdauerläufer. „Lange Strecken zu laufen, einen entwickelten Gang zu haben, der auf einzigartige Weise von Ausdauer durchdrungen ist, ist in der Tierwelt ungewöhnlich“, sagt Seniorautor Bruce Winterhalder von der University of California in Davis.





