Das Verfahren gilt als große Hoffnung im Kampf gegen Krebs: Bei der sogenannten adoptiven Zelltherapie werden im Labor gezüchtete Immunzellen darauf „abgerichtet“, bestimmte Krebszellen zu erkennen und zu attackieren. Anschließend können sie Patienten dann in die Tumorregion injiziert werden und ihre Schlagkraft entfalten. Dieses Konzept hat sich bei manchen Krebsarten bereits als erfolgreich erwiesen. Doch dabei wurde ein Faktor deutlich, der die gewünschte Wirkung erheblich einschränkt: Der Kampf gegen Krebs ist für die T-Zellen anstrengend und sie neigen zu Erschöpfungserscheinungen, wodurch sie ihre Wirkung verlieren. Der Grund dafür ist, dass ihre Mitochondrien – die Organellen, die Energie in Zellen bereitstellen – nicht genügen Leistung für den besonders kräftezehrenden Einsatz erbringen. Bisher schien es nicht möglich, den T-Zellen auf eine effiziente Weise mehr Ausdauer zu verschaffen. Doch ein internationales Forschungsteam könnte nun eine Möglichkeit gefunden haben.





