Der Georg von Holtzbrinck-Preis für Wissenschaftsjournalismus geht in diesem Jahr an den stellvertretenden Chefredakteur der Zeitschrift “Bild der Wissenschaft” (Stuttgart). Thorwald Ewe wird den Preis am 9. November in Berlin im Rahmen eines Symposiums “Die zweite Schöpfung: Chancen und Risiken der Entschlüsselung des Humangenoms” erhalten, teilte die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck am Dienstag in Berlin mit. Der Preis ist mit 10.000 Mark dotiert.
Ewe bekomme den Preis in Anerkennung seiner herausragenden journalistischen Arbeiten, insbesondere für seine anspruchsvollen Beiträge zu Themen aus den Bereichen Hochtechnologie und Medizin, hieß es zur Begründung. Seine Artikel würden plastisch und allgemein verständlich die Bedeutung der modernen Wissenschaft für das tägliche Leben und die Zukunft erklären. Er trage in herausragender Weise zur Vermittlung wissenschaftlicher Forschung an eine breite Öffentlichkeit bei.
Der Holtzbrinck-Preis für Wissenschaftsjournalismus wurde 1995 von der Holtzbrinck-Verlagsgruppe Berlin anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Zeitschrift “Scientific American”, einer der ältesten Wissenschaftszeitungen der Welt, ins Leben gerufen. Der Preis wird jährlich vergeben. Bisherige Preisträger sind die Molekularbiologin Barbara Hobom (1995), der Schweizer Wissenschaftsjournalist Herbert Cerutti (1996), die freie Wissenschaftsjournalistin Vivien Marx (1997), der “Spiegel”-Redakteur Stefan Klein (1998) und die Kölner Journalistin Dagmar Röhrlich.
dpa





