Seit den 1960er Jahren haben über 550 Personen einen erfolgreichen Ausflug ins All unternommen. Der menschliche Körper kann demnach zwar mit der Schwerelosigkeit und der erhöhten Strahlung zurechtkommen. Doch es hat sich auch gezeigt, dass die bemannte Raumfahrt durchaus mit einem gesundheitlichen Preis verbunden ist. Neben Verlusten an Muskel- sowie Knochenmasse sind deutliche Beeinträchtigungen der Herz-Kreislauf-Funktion zu verzeichnen. So zeigte sich etwa, dass Astronauten häufiger unter Herzrhythmusstörungen leiden. Vor allem längere Aufenthalte im All scheinen dabei problematisch zu sein: Es kann zu einem Nachlassen der Pumpleistung des Herzens kommen. Angesichts der aktuellen Pläne für bemannte Missionen zum Mars und darüber hinaus haben diese Auswirkungen nun erheblich an Bedeutung gewonnen: Es wird immer wichtiger, die Folgen eines Langzeit-Raumflugs auf die Herzgesundheit besser zu verstehen, um Vorkehrungen treffen zu können.





