In seiner einfachsten Form ist Zucker ein kleines ringförmiges Molekül wie Traubenzucker oder Fruchtzucker. Diese kleinen Zuckerringe können Chemiker aneinanderhängen – wie der menschliche Körper auch. Ein Tandem aus Traubenzucker und Fruchtzucker etwa ergibt Rohr- beziehungsweise Rübenzucker (Saccharose), also das, was man im Supermarkt als Zucker kaufen kann. Die Kohlenhydrat-Ketten können aber auch viel länger sein. Irgendwann lösen sich die Stoffe dann nicht mehr leicht in Wasser und schmecken nicht mehr süßlich. Chemiker sprechen von Polysacchariden, zu denen beispielsweise Zellulose, Stärke oder Chitin zählen – und die findet man überall in der Natur.





