Casimo1 ist das erste Mikroprotein, bei dem eine Wirkung auf Krebszellen entdeckt wurde. Es besteht aus gerade einmal 83 Aminosäuren. Zum Vergleich: Im Schnitt bestehen Proteine im menschlichen Körper aus mehreren hundert Aminosäuren. Doch auch, wenn es so klein ist, hat es eine große Bedeutung für die Entwicklung von Brustkrebszellen: Als Diederichs Team die Krebszellen genetisch veränderte, sodass diese kein Casimo1 mehr bilden konnten, wuchsen sie nicht mehr weiter. „Wir hoffen, diese kleinen Proteine einmal als therapeutische Angriffspunkte nutzen können, indem man sie mit Medikamenten hemmt“, erklärt Diederichs.





