Die durch den Klimawandel bedingte Eisschmelze in der Westantarktis wird den Meeresspiegel nur um etwa 3,30 Meter ansteigen lassen – und nicht, wie bisher angenommen, um 5 bis 7 Meter. Das besagt eine britisch-niederländische Studie von Forschern um Jonathan L. Bamber von der University of Bristol. Dies bedeutet jedoch keine Entwarnung, da bereits ein Anstieg um einen Meter für viele Menschen in Küstenregionen katastrophal wäre.
ZWEIFEL AN IDA
Experten haben sich skeptisch über die Bedeutung des 47 Millionen Jahre alten Fossils „Ida” geäußert, das das lange gesuchte Missing Link zwischen Menschen und Affen sein soll. Ida war im Mai vom norwegischen Forscher Jørn Hurum präsentiert worden. Paläontologen wie Richard Kay von der Duke University im amerikanischen Durham kritisieren, dass Hurum nur 30 bis 40 statt – wie üblich – 200 bis 400 Merkmale Idas mit denen anderer Fossilien verglichen hat.
TEE GEGEN AIDS
Wissenschaftler der Universität Hamburg haben entdeckt, dass ein Wirkstoff des Grünen Tees die Ansteckungsgefahr durch HIV über den männlichen Samen drastisch senkt. Die Substanz EGCG erschwert es dem Virus, Zellen zu infizieren. Allerdings nützt es nichts, Grünen Tee zur Vorbeugung zu trinken, warnen die Forscher. Denkbar sei jedoch eine prophylaktische Vaginalcreme, mit hohen Konzentrationen von EGCG.
WELTWEITER OPTIMISMUS
90 Prozent der Menschen weltweit sehen optimistisch in die Zukunft. Das ergab eine Studie unter der Leitung der University of Kansas in Lawrence. Am positivsten denken die Iren, Brasilianer, Dänen und Neuseeländer, am negativsten die Einwohner von Simbabwe, Ägypten, Haiti und Bulgarien. Die Deutschen liegen im Mittelfeld.





