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Geplatzte Großstadt-Träume
Manchmal ist es ein simpler Zufall, der Archäologen einen aufsehenerregenden Fund beschert. Als Anfang der 1970er-Jahre ein Aufklärungsflugzeug der Sowjetarmee die heutige Ukraine überflog, erblickte die Besatzung ein mysteriöses Muster inmitten der weiten Steppenlandschaft: konzentrische Kreise, die ein weitläufiges rundes Areal umschlossen. Zwischen Kiew im Norden und Odessa im Süden gab es gleich mehrere dieser Strukturen. Ohne zu ahnen, welch historische Entdeckung sie gemacht hatten, erstatteten die Piloten Meldung. Ihre Luftbilder landeten bei Valeri Dudkin, einem renommierten Archäologen der damaligen UdSSR. Doch es dauerte noch viele Jahre, bis das Geheimnis von Europas ersten Metropolen gelüftet wurde.
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von ROLF HEßBRÜGGE
Manchmal ist es ein simpler Zufall, der Archäologen einen aufsehenerregenden Fund beschert. Als Anfang der 1970er-Jahre ein Aufklärungsflugzeug der Sowjetarmee die heutige Ukraine überflog, erblickte die Besatzung ein mysteriöses Muster inmitten der weiten Steppenlandschaft: konzentrische Kreise, die ein weitläufiges rundes Areal umschlossen. Zwischen Kiew im Norden und Odessa im Süden gab es gleich mehrere dieser Strukturen. Ohne zu ahnen, welch historische Entdeckung sie gemacht hatten, erstatteten die Piloten Meldung. Ihre Luftbilder landeten bei Valeri Dudkin, einem renommierten Archäologen der damaligen UdSSR. Doch es dauerte noch viele Jahre, bis das Geheimnis von Europas ersten Metropolen gelüftet wurde.
Heute weiß man: Gut 1000 Jahre, nachdem im Nahen Osten erste stadtähnliche Großsiedlungen entstanden waren – etwa 5500 v.Chr. Eridu im heutigen Südirak –, hatten sich auch in Europa vergleichbare Anlagen mit fünfstelligen Einwohnerzahlen entwickelt, die sogenannten Tripolje-Megasites. Ab 4100 v.Chr. erstreckten sich 15 dieser wagenburgartig angelegten Komplexe auf dem Gebiet der heutigen Ukraine und Moldawiens, vor allem in einem Areal von etwa 100 mal 100 Kilometern nahe der heutigen Stadt Uman. Bis zu 320 Hektar bebaute Fläche verliehen den Siedlungen für damalige Verhältnisse gigantische Ausmaße. Sie lagen in der Nähe von Flüssen und waren weitgehend unbefestigt. „In den größten Tripolje-Megasites lebten wohl 15.000 Menschen unter quasi städtischen Bedingungen“, berichtet der Archäologe Johannes Müller von der Universität Kiel, dessen Forschungsarbeit im Rahmen des Sonderforschungsbereichs „Transformationsdimensionen prähistorischer und archaischer Gesellschaften“ erfolgt und durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert wird.
Müller und seine Kollegen zeichnen ein plastisches Bild von dem Lebens- und Wirtschaftsmodell, das sehr ungewöhnlich ist für diese Zeit des Neolithikums, der Jungsteinzeit: „Es finden sich Hinweise auf vieles, was auch das heutige Großstadtleben ausmacht“, erläutert Müller, „etwa öffentliche Plätze, Versammlungsstätten, innerstädtische Flaniermeilen, breite politische Teilhabe, kulturelle Aktivitäten wie Musik und Tanz sowie religiöse oder kultische Veranstaltungen.“
Mit etwa 300 Einwohnern pro Quadratkilometer war die Bevölkerungsdichte im Tripolje-Bereich für damalige Verhältnisse herausragend. Im Umland lebten nur etwa vier bis fünf Menschen pro Quadratkilometer. „Man kann das Gebiet mit heutigen Ballungsräumen wie dem Ruhrgebiet vergleichen“, erläutert Müller, „wobei die Tripolje-Megasites natürlich keine Industrie-, sondern Agrarstädte waren, deren meiste Bewohner tagsüber außerhalb der Anlagen ihrer bäuerlichen Tätigkeit nachgingen.“
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Warum aber zerplatzten Europas erste Großstadt-Träume nach nur 500 Jahren, als die Bewohner sich wieder in jene Weiten zerstreuten, aus denen ihre Vorfahren einst gekommen waren? Und warum wusste man lange Zeit kaum etwas über die sogenannte Cucuteni-Tripolje-Kultur (4800 bis 3200 v.Chr.) und die Großsiedlungen aus deren Hochzeit (4100 bis 3600 v.Chr.)?
Die Dimension war lange verborgen
Bereits Ende des 19. Jahrhunderts hatte ein ukrainischer Archäologe namens Wikentij Chwoika eindeutige Relikte jener Kultur zutage gefördert. Sein Grabungsort lag 40 Kilometer südlich von Kiew, unweit des Dorfes Tripolje, dem die Cucuteni-Tripolje-Kultur einen Teil ihres Namens verdankt (der andere Teil, Cucuteni, stammt von einem weiteren Fundort im heutigen Rumänien). Doch Chwoika ahnte nicht, dass diese jungsteinzeitlichen Menschen auch Europas erste Metropolen erbaut hatten – zu einer Zeit, da im heutigen Deutschland gerade die ersten Bauern siedelten und im norddeutschen Raum noch Jäger und Sammler umherstreiften.
Valeri Dudkin, der die Tripolje-Stätten in den 1970er-Jahren mit einer einfachen geomagnetischen Sonde absuchte und sich anschließend Haus für Haus vorangrub, bekam so wenigstens teilweise eine Vorstellung vom Ausmaß der Entdeckung.
Doch erst moderne Archäologen wie Johannes Müller haben die technischen Möglichkeiten, um sich ein umfassendes Bild zu machen. Müller und sein Team gehen den Großsiedlungen mit hochauflösenden Magnetometrie-Aufnahmen (siehe Kasten auf Seite 77) und darauf basierenden Grabungsplänen auf den Grund. „Dank der Magnetometrie-Technik lassen sich Bodeninhalte heute sehr präzise abbilden“, erläutert Müller. „Deshalb genügt es oft, ein bis zwei Wohnhäuser sowie ein übergeordnetes Gebäude freizulegen. Anschließend können wir die Daten mit Magnetometrie-Aufnahmen abgleichen und so ganze Städte virtuell rekonstruieren. Durch die Kombination der Pläne mit gezielt gesetzten Ausgrabungen und Analysen können wir auch ermitteln, wie sich die Bebauung im Lauf der Zeit geändert hat. Dies ist die Hauptarbeit bei der Entschlüsselung der Großsiedlungen.“
Die 235 Kilometer südlich von Kiew gelegene Großsiedlung Maidanetske umfasste in ihrer Blüte 1700 Häuser, gebaut aus massiven Holzbalken und Lehm. „Die Behausungen hatten zwei Geschosse, waren etwa fünf Meter breit, acht Meter lang, vier Meter hoch und beherbergten fünf bis zehn Personen“, erklärt Müller. Im nur etwa 1,5 Meter hohen Untergeschoss verortet der Archäologe vor allem Vorratslager. Im Obergeschoss lagen Schlaf- und Verweilplätze, Kochstellen mit Kuppelöfen aus Stein und Lehm sowie Altäre für kultische Zwecke.
Neben den Standardhäusern gab es auch einige größere Wohnhäuser, was ein soziales Gefälle nahelegt. „In den kleineren Wohngebäuden sind wir auf eine höhere Konzentration von Mahlsteinen gestoßen, was auf vorrangig agrarische Tätigkeiten schließen lässt“, so Müller. „In mittelgroßen Häusern gab es ebenfalls Spuren von landwirtschaftlicher Aktivität, daneben wurde offenbar in beträchtlichem Umfang gewebt. In den größten Wohnhäusern fanden sich keine Hinweise auf bäuerliche Tätigkeiten.“
Es herrschte wohl bereits eine räumlich klar abgegrenzte berufliche Spezialisierung: „Es gibt Hinweise, dass in der Tripolje-Spätphase regelrechte Töpferviertel existierten, mit einer auffallend hohen Konzentration an großen Brennöfen.“ Doch insgesamt, so Müller, sei die Rekonstruktion des Lebens in den Großsiedlungen recht schwierig, „denn sämtliche Häuser waren bei hohen Temperaturen von etwa 1400 Grad gleichmäßig verbrannt. Da blieb archäologisch nicht viel übrig.“ Die hohe Temperatur und das gleichmäßige Verbrennen deuten auf absichtliches Niederbrennen hin.
Zum Glück für die Archäologen besaß fast jedes Haus eine Müllgrube. Müller erzählt: „Dort sind wir in unterschiedlichen Bodenschichten auf Tierknochen, Keramikscherben oder sonstigen Schutt gestoßen, was uns einiges erzählt hat.“ Auch über die kulturellen Aktivitäten in Europas ersten Metropolen: Die Archäologen fanden Überreste von Trommeln, Rasseln und Flöten, außerdem kunstvoll gefertigte Figurinen, die Tänzerinnen darstellen.
Die meisten Bewohner beschäftigten sich offenbar mit Weizen- und Gerstenanbau, der Kultivierung von Hülsenfrüchten und Pflaumen oder der Produktion von Honig. Viele der frühen Stadtbewohner waren Berufspendler: „Die von ihnen bewirtschafteten Lössböden, die durch bäuerlichen Einfluss allmählich zu dunkleren Böden wurden, befanden sich bis zu 7,5 Kilometer weit außerhalb“, berichtet Müller. „Man fuhr wohl morgens mit hölzernen Lastenschlitten und später auch mit Wagen zur Feldarbeit.“ An bäuerlichem Arbeitsgerät standen unter anderem hölzerne Pflüge zur Verfügung, außerdem Werkzeuge aus geschliffenem Stein: Hackstöcke, Meißel, Schaber, Kratzer. Zur Jagd und für kriegerische Handlungen nutzten die Tripolje-Bewohner Pfeilspitzen und Beile, in beschränktem Maße auch aus Metall.
Neben dem Betreiben von Ackerbau hielten die Agrarstadt-Bewohner Vieh – vor allem Rinder, aber auch Ziegen, Schafe und Schweine, teils innerhalb der Siedlungen, die Mehrzahl wohl in Hütehaltung oder einfachen Gattern außerhalb. „Die Tiere wurden teils mit Getreide gefüttert, teils zur Futtersuche in die Wälder getrieben“, berichtet Müller. „Die Menschen tranken Milch und verarbeiteten sie vermutlich auch, etwa zu Käse.“ Neue Erkenntnisse lassen zudem auf die Domestikation von Pferden schließen, womöglich als Fleischvieh.
Aufschluss über das menschliche Miteinander in den Tripolje-Großsiedlungen geben neben den Wohnhäusern vor allem die sogenannten Mega-Strukturen: auffallend große Bauwerke an exponierten Stellen, deren Grundmaße bis zu 65 mal 10 Meter betrugen, inklusive eines eingemauerten Hofes. Diese optisch herausragenden Bauwerke flankierten meist die schnurgeraden Durchgangskorridore, die sich radial durch die konzentrischen Kreise zogen. Es waren wohl keine Wohnhäuser, sondern öffentliche Gebäude.
Gebäude für Versammlungsrituale
Zwar fanden die Wissenschaftler auch in den Mega-Strukturen Anzeichen für die Zubereitung von Mahlzeiten, etwa Öfen oder Küchenbehälter. Doch derlei Kochaktivitäten fanden hier weitaus seltener statt als in den Wohnhäusern, vermutlich waren sie Bestandteil von Versammlungsritualen. Gestützt wird diese Erkenntnis dadurch, dass in den Müllgruben der Mega-Strukturen viel weniger Tierknochen oder Tonscherben beisammen liegen als in den anderen Häusern. „Aus heutiger Sicht ähneln die Mega-Strukturen unseren Club- oder Gemeindehäusern“, erläutert Müller. „Es gab darin auch größere Altäre. Vermutlich wurden hier Entscheidungen gefällt, die die gesamte Kommune betrafen.“
Viele Probleme des urbanen Lebens hatten die Bewohner erstaunlich gut gelöst. „Das Abfall- und Hygienemanagement war sehr effizient“, erläutert Müller. „Außer den Müllgruben bei den Häusern gab es noch größere Deponien vor den Stadtgrenzen.“ Doch die Menschen lebten auf relativ engem Raum mit einem Teil ihrer Tiere – und man weiß aus Rekonstruktionsversuchen von Städten des Mittelalters, dass es dort gewaltig gestunken haben muss.
In Maidanetske folgte auf den fünften von insgesamt neun konzentrischen Kreisen ein etwa 100 Meter breiter runder Korridor, der vermutlich als Flaniermeile diente. Auch die etwa 200 Meter durchmessenden Plätze im Zentrum könnten Freizeitstätten gewesen sein, wobei Müller zugibt: „Diese Flächen sind schwierig zu erforschen, denn archäologisch sind sie leer.“ Und noch etwas ist rätselhaft: „Lange standen uns keine knöchernen Überreste von Bewohnern der Siedlungen zur Verfügung“, berichtet Müller. „Wir haben keine Gräber gefunden, was bedeuten könnte, dass die Toten verbrannt oder in nahe Flüsse verbracht wurden.“
Eine Multi-Kulti-Gesellschaft
Erst 2013 stießen die Forscher auf einem Feld im heutigen Moldawien auf die Skelette von vier Frauen, die um 3500 v.Chr. im Tripolje-Gebiet gelebt hatten. „Durch sogenannte aDNA-Analysen dieser Individuen konnten wir Rückschlüsse auf die Genetik von rund 250 ihrer Vorfahren aus verschiedenen Tripolje-Phasen ziehen“, erklärt Müller. „aDNA bedeutet alte DNA. Und durch die modernen Genom-Entschlüsselungsverfahren anhand von Kernzellen-DNA lassen sich menschliche Stammbäume über Generationen zurückverfolgen.“
Die genetischen Abdrücke der Frauen waren eindeutig vielfältig: Ihre Vorfahren stammten zum Teil aus Gegenden, die bis zu zehn Tagesmärsche entfernt liegen, etwa aus dem heutigen Rumänien. Doch dass es in den Tripolje-Großsiedlungen Verständigungsprobleme aufgrund der Multi-Kulti-Bevölkerung gab, hält Müller nicht für zwingend: „Es gibt die These, dass nördlich des Schwarzen Meeres damals eine gemeinsame indoeuropäische Frühsprache gesprochen wurde.“ Fest steht: Die Tripolje-Region bei Uman hatte eine starke überregionale Anziehungskraft, ähnlich wie das heutige Berlin. Während sich andere Gegenden Osteuropas um 4000 v.Chr. entvölkerten, explodierte die Einwohnerzahl dort regelrecht.
Und es fanden sich keinerlei genetische Spuren von Pest-Erregern. Damit lässt sich die Hypothese einiger Archäologen, dass das enge Zusammenleben von Mensch und Tier die Ausbreitung einer Pandemie begünstigte, woraufhin die Großsiedlungen von den eigenen Bewohnern niedergebrannt wurden, nicht belegen. Dass die Menschen bis circa 3600 v.Chr. aus den Großsiedlungen verschwanden und die Anlagen in Flammen aufgingen, hatte wohl andere Gründe – aber welche?
„Hinweise auf Invasoren liegen uns jedenfalls nicht vor“, sagt Müller. Auch für eine fatale Holz- oder Wasserknappheit oder eine Erschöpfung der Böden gebe es keinerlei Evidenz, im Gegenteil: „Laut Sedimentanalysen unterschiedlicher Schichten der Böden dürften die Menschen ziemlich nachhaltig gewirtschaftet haben.“
An der Größe gescheitert
Eine plausible Begründung für das Zerplatzen von Europas ersten Großstadt-Träumen nach nur 500 Jahren oder 20 Generationen liefern laut Müller die öffentlichen Gebäude in den Tripolje-Megasites und deren Entwicklung im Laufe der Zeit: Hatte es anfangs noch drei offenbar hierarchisch abgestufte Größenklassen dieser Versammlungshäuser gegeben, verschwanden die kleinen und mittleren allmählich von der Bildfläche.
Für Müller deutet dies auf eine zunehmende Machtkonzentration hin, durch die das gesellschaftliche Konstrukt in den Metropolen seine Basis verlor: „Der Wegfall demokratischer Strukturen auf unterer und mittlerer Ebene war sicher der Hauptgrund für den Kollaps. Ein reibungsloses Zusammenleben von 10.000 bis 15.000 Menschen konnte kaum durch eine zentrale Institution gemanagt werden.“ Damit, so Müller, sei die Tripolje-Geschichte „ein Beispiel, wie Menschen nicht nachhaltig regiert werden können“ – und lässt sich wohl auch als Mahnung an heutige Gesellschaften verstehen.
Und noch etwas könnte zum Zerfall der Großsiedlungen beigetragen haben, wie der Archäologe anmerkt: „Es fehlte an Schrift, um eine Bürokratie im positiven Sinne betreiben zu können.“ Das war ein signifikanter Nachteil gegenüber den frühen städtischen Siedlungen in Nahost, die – wie etwa Eridu (5500 bis 600 v.Chr.) – viel länger Bestand hatten. In Vorderasien gab es um 3500 v.Chr. bereits erste Schriftvorläufer, womit sich beispielsweise Vorratsbestände systematisch erfassen ließen.
Der Exodus der Menschen aus Europas ersten Metropolen bis etwa 3600 v.Chr. markiert zugleich den Anfang vom Ende der Cucuteni-Tripolje-Kultur. Ab etwa 3500 v.Chr. veränderten sich möglicherweise die klimatischen Bedingungen in der Region. Im Sommer wurde es sehr heiß, es regnete immer weniger. Viele Historiker vermuten deshalb, dass die Menschen der Cucuteni-Tripolje-Kultur ihre bäuerliche Sesshaftigkeit nach und nach aufgeben mussten und sich ab etwa 3200 v.Chr. in die benachbarte Yamnaya-Kultur, einer Gesellschaft aus Hirten, integrierten. Bis zur nächsten Gründung einer europäischen Metropole – Valencina bei Sevilla, vermutlich ab etwa 3000 v.Chr. – vergingen noch rund 200 Jahre. Das sagenumwobene Troja entstand ab etwa 2800 v.Chr., erst 400 Jahre nach dem Ende der Cucuteni-Tripolje-Kultur.
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