Bei Menschen, die von Gicht betroffen sind, sammelt sich im Blut zu viel Harnsäure an – entweder, weil ihr Körper zu viel Harnsäure produziert oder weil er zu wenig ausscheidet. Die überschüssige Harnsäure, auch Urat genannt, lagert sich in Form von Kristallen ab, insbesondere in den Gelenken. Dort reagiert das Immunsystem auf die Kristalle und löst eine schmerzhafte Entzündung aus. Frühere Studien haben bereits zahlreiche Gicht-Gene aufgedeckt, die unter anderem für einen erhöhten Uratspiegel im Blut sorgen. Ob es noch weitere Gene gibt und welche Mechanismen die Entzündungsreaktion auslösen, war bislang allerdings noch unzureichend erforscht.





