von RAINER KURLEMANN
Das Gehirn eines Embryos ist ein empfindliches Organ. Die Wissenschaft kann es nicht untersuchen, weil die Forschung dem heranwachsenden Menschen schaden würde. Trotzdem konnte ein Forscherteam aus Japan und Österreich beobachten, wie sich die Verbindungen zwischen der linken und rechten Gehirnhälfte bilden. Dieser Prozess läuft im ersten Drittel der Schwangerschaft ab, dabei entsteht das Corpus callosum, eine lebenswichtige „Informationsautobahn“ mit etwa 250 Millionen Nervenfasern.





