von KLAUS-DIETER LINSMEIER
Auf einem Hochplateau im Süden Maltas befindet sich der jungsteinzeitliche Tempelkomplex Hagar Qim (stehender Felsen). Hier gibt es keine eckigen Grundrisse und geraden Mauern, wie man es von heiligen Stätten der Antike kennt, sondern kompakte Konstruktionen, die wie gewachsen erscheinen. Mächtige Steinblöcke formen die Außenmauern, andere bilden im Innern einen Korridor, Kammern, Durchgänge und Nischen. Ein rundes Loch in einer Platte fällt auf. Die gängige Deutung interpretiert es als Durchreiche für Opfergaben.





