Der anatomisch moderne Mensch ist offenbar schon vor rund 120 000 Jahren aus Afrika ausgewandert – 50 000 Jahre früher als bisher angenommen. Das belegen Werkzeugfunde in Jebel Faya in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Forscher um Hans- Peter Uerpmann von der Universität Tübingen datierten deren Alter auf 125 000 Jahre.
VÄTERLICHE DÜFTE
Eine besondere Form der sexuellen Prägung haben US-Forscher bei zwei Stichlingsarten im kanadischen Paxton Lake entdeckt. Dort paaren sich die Weibchen nur mit Partnern, deren Geruch dem ihres Vaters ähnelt. Bei Stichlingen übernimmt das Männchen die Brutpflege. Das Auswahlverhalten der Weibchen sorgt dafür, dass sich die beiden Spezies nicht vermischen.
RODUNG GEHT WEITER
Die Vereinten Nationen haben 2011 zum Jahr der Wälder erklärt, doch deren Schutz ist nach der Studie eines internationalen Forscherteams immer noch mangelhaft. Allein in Südamerika werden laut Aussage der Wissenschaftler jährlich rund 4 Millionen Hektar Waldfläche abgeholzt, in Afrika sind es etwa 3,4 Millionen Hektar. Die Wissenschaftler fordern, regionale Maßnahmen stärker zu unterstützen, da die Rodungen oft soziale und ökonomische Gründe hätten.
MOLEKULARER SCHUTZ
Wie das Molekül Beta-Defensin 1 den Darm vor Bakterien und Pilzen schützt, haben Forscher um Jan Wehkamp vom Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhaus herausgefunden. Bisher galt das Peptid als wenig effektiv. Doch Wehkamp fand heraus, dass es in der sauerstoffarmen Umgebung des Dickdarms äußerst wirkungsvoll ist. Dies könnte zu neuen Therapien bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen führen.





