Bienen müssen ihren Arbeitsaufwand fürs Nektarsammeln täglich neu abschätzen. Corinna Thom von der Universität Würzburg und amerikanische Kollegen beobachteten, daß die Bienen schwankende Nektarmengen über die Aktivität ihrer Sammlerinnen regulieren. Ist reichlich Nektar vorhanden, fliegen sehr viele Sammlerinnen aus. Ist Nektar knapp, würde kostbare Energie für eine erfolglose Suche verschwendet. Dann schwärmen weniger Sammlerinnen aus, und diese jeweils auch seltener. 70 Prozent aller Bienen verbringen ihre Zeit dann im Stock mit Faulenzen. Nur einige Arbeiterinnen, die mit Brutpflege und königlichen Aufgaben beschäftigt sind, halten den Ruf vom Bienenfleiß aufrecht.





