Schlafmangel des Chirurgen führt zu Fehlern bei Operationen. Das zeigt eine dänische Studie, an der 14 chirurgische Assistenzärzte teilnahmen. Ihre Fingerfertigkeit wurde anhand simulierter endoskopischer Untersuchungen der Bauchhöhle getestet. Sie sollten dieselben chirurgischen Techniken ausgeschlafen und wenige Tage später nach einem nächtlichen Bereitschaftsdienst durchführen – die Ärzte hatten im Schnitt nicht mehr als anderthalb Stunden Schlaf gefunden. Den müden Chirurgen unterliefen doppelt so viele Fehler, und sie benötigten für die einzelnen Handgriffe deutlich länger als in ausgeruhter Verfassung.





