von BETTINA WURCHE
Egal ob Minusgrade herrschen oder nur ein kühler Abendwind weht– in fast allen Regionen der Erde benötigt Homo sapiens Kleidung. Denn schon vor Jahrtausenden haben seine frühen Hominiden-Vorfahren ihre schützende, dichte Körperbehaarung verloren. Eine an der University of Utah durchgeführte molekulare Studie eines Teams um Amanda Kowalczyk zeigt, dass Menschen und andere haarlose Arten wie Elefanten und Wale besonders viele Mutationen auf ihren Genen zur Regelung der Keratin-Produktion und des Haar-Wachstums aufweisen. Der Mensch hat zwar bis heute am ganzen Körper Haarfollikel, doch außer an wenigen Stellen sind diese nur sehr flach und produzieren nur noch feines, kurzes Vellushaar.





