
Am 3. Januar 2019 veröffentlichte die China National Space Administration die ersten Aufnahmen der Raumsonde Chang’e-4. Fotos und Informationen werden mithilfe des Satelliten Queqiao (deutsch: Elsternbrücke) übertragen. Denn ein direkter Funkkontakt zur Erde ist nicht möglich. Nicht nur deshalb war die Landung im sogenannten von-Karman-Krater nahe des Südpols herausfordernd: Im Gegensatz zur erdzugewandten Seite gibt es auf der abgewandten Mondseite weniger geeignete Landeplätze. Die Oberfläche ist von vielen, unterschiedlich großen Kratern zerklüftet.
Deutsches Experiment mit an Bord
Ein Roboterfahrzeug soll jetzt die Umgebung erkunden. Auf der „Rückseite“ des Mondes haben Astronomen beste Bedingungen für Experimente: Abgeschirmt von der Erdatmosphäre müssen sie keine Interferenzen wie Funkstörungen befürchten.
An Bord von Chang’e-4 ist auch ein Experiment von Forschern der Universität Kiel. Das mit Sensoren ausgestattete Messgerät soll lebensgefährliche Neutronenstrahlung im Boden messen und Wasser aufspüren. Im besten Fall erfahren die Wissenschaftler durch die Experimente mehr über die Entstehung des Mondes und können sich in Zukunft besser auf weitere auch bemannte Missionen vorbereiten.
Der erste Astronaut auf dem Mond war Neil Armstrong. 1969 während der Mission Apollo 11 sprach er den berühmten Satz: „One small step for [a] man, one giant leap for mankind.“ Bis heute betraten zwölf Astronauten den Erdtrabanten und hielten sich insgesamt 160 Stunden auf seiner Oberfläche auf.
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