Die Mensa der britischen University of Oxford wird ab April von der amerikanischen Fastfood-Kette McDonalds übernommen. Das teilte die Leitung der ältesten Universität Englands in einer Presseerklärung mit. Der Schritt sei wegen akuter finanzieller Probleme nötig gewesen. Für die „Lizenz zum Braten” habe das Unternehmen 14 Millionen Dollar bezahlt – genug, um ausstehende Verbindlichkeiten gegenüber Baufirmen zu begleichen, die dringende Renovierungsarbeiten an den Gebäuden der Universität vorgenommen hatten. McDonalds hat sich außerdem bereit erklärt, neben seinen traditionellen Gerichten wie Hamburger, Cheeseburger und Pommes Frites auch einen „McOx” ins Sortiment aufzunehmen: eine Frikadelle aus dem Fleisch ausgewählter britischer Rinder.
Unter den Studenten und Professoren regt sich inzwischen Widerstand. Nicht nur deshalb, weil sie bald in ihrer Mensa auf landestypische Speisen wie Porridge verzichten müssen, sondern auch weil das Unternehmen durchgesetzt hat, dass künftig sein gelbes Firmenemblem drei Meter hoch am Eingang der Universität prangen wird.
Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es im Internet ab dem 1. April unter www.wissenschaft.de.





