Wer das Wort „Gameboy” hört, denkt ohne Abschiedsschmerz an die alten, etwas sperrigen Spielkonsolen, die von den meisten längst ausrangiert wurden: Mit dem Gameboy von Nintendo begann die Zeit des tragbaren Spielvergnügens – vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Inzwischen ist das Daddeln im Park oder in der Straßenbahn sogar bei vielen Erwachsenen „in”. Und damit haben sich auch die Spielgeräte gewandelt. So unterscheidet sich der neue Gameboy Advance SP, der seit Ende April zu haben ist, erheblich von seinem Vorgänger. Mit einem Gewicht von 143 Gramm ist er um 80 Gramm leichter als das alte Gerät. Sein neues kompakteres Design mit Faltmechanismus ist ein echter Blickfang.
Die neue handliche Spielkonsole misst 82 mal 85 Millimeter, ist gerade mal 24 Millimeter dick und in den Farben Schwarz, Silber und Blau erhältlich. Ihre deutlich verbesserte Grafik sowie das hochwertige TFT-Display, das bis zu 32000 Farben gleichzeitig darstellen und 240 mal 160 Pixel auflösen kann, lässt auch eingefleischte Spieler wieder in das Gameboy- Fieber von früher verfallen. Eine echte Verbesserung: Das neue Gerät hat eine integrierte Bildschirmbeleuchtung, die ausgeschaltet werden kann, wenn sie nicht benötigt wird.
Der Akku erlaubt rund zehn Stunden Nonstop-Spielen. Wenn man die Bildschirmbeleuchtung augeschaltet lässt, hält er sogar bis zu 18 Stunden lang durch. Das Tolle am neuen, rund 130 Euro teuren Gameboy ist, dass man seine alten Spiele wieder auspacken kann. Denn die aufgemotzte Spielkonsole bringt sie ebenso wie die bisher noch raren neuen Titel zum Laufen. Trotz des schickeren Äußeren und der verbesserten Technik hat sich noch etwas in den letzten 14 Jahren nicht geändert: Der Gameboy Advance SP ist genauso leicht zu handhaben wie das erste Modell von Nintendo aus den achtziger Jahren.
Cynthia Mouchbahani





