Es bildet die Grundlage der marinen Nahrungsketten und spielt damit eine wichtige Rolle im globalen Kohlenstoffkreislauf: Eigentlich bedeutet der griechische Begriff „Plankton“ so viel wie „das Umhergetriebene“, denn die teils einzelligen Organismen scheinen im Wasser zu schweben und von den Strömungen passiv bewegt zu werden. Doch es ist bereits lange bekannt, dass sich viele Vertreter der Winzlinge auch aktiv fortbewegen können. Das Photosynthese-betreibende Phytoplankton wandert dabei in Zyklen vertikal aus der nährstoffreichen Tiefe in die lichtdurchfluteten Oberflächenbereiche der Meere und wieder zurück. Wie die grünen Einzeller das schaffen, ist bei vielen Arten leicht erkennbar: Sie sind mit schlagenden Anhängseln ausgestattet, durch die sie sich gerichtet fortbewegen können. Daneben gibt es allerdings auch Vertreter des Phytoplanktons, die keine Schwimmorgane wie Geißeln besitzen, aber dennoch vertikal im Meer unterwegs zu sein scheinen.





