Keine andere Industrienation ist so schnell reich geworden wie Südkorea. Auch die westlich orientierte Republik der geteilten koreani‧schen Nation war noch vor 50 Jahren bitterarm. Mit seinem rasanten wirtschaftlichen Aufstieg seither stellt Südkorea sogar Japan und China in den Schatten. Dabei ist es erst rund 130 Jahre her, dass sich das bis dahin weitgehend abgeschottete Königreich Korea überhaupt gegenüber westlichen Kontaktversuchen öffnete.
Den Anfang machten die USA, die nach längerem Drängen im Mai 1882 einen Vertrag mit Korea schlossen. Sie erhofften sich damit Zugang zu neuen Märkten. Bald ahmten die Europäer dieses Beispiel nach: In einer gemeinsamen Aktion gelang es am 26. November 1883 Deutschland und Großbritannien, jeweils einen Handels-, Freundschafts- und Schifffahrtsvertrag abzuschließen. Am 28. Juni 1884 wurde der deutsch-koreanische Vertrag im Berliner Reichstag angenommen. Weitere wichtige Länder wie Russland, Österreich-Ungarn und Frankreich nahmen diesen Abschluss zum Vorbild und schlossen ebenfalls Verträge mit Korea. …
Den vollständigen Artikel finden Sie in DAMALS 11/2012.
Zusammengestellt aus Beitrag von Prof. Hans-Alexander Kneiders




