Das Unbekannte regiert die Welt. Die gewöhnliche Materie macht heute nicht einmal fünf Prozent der Gesamtenergiedichte aus, Dunkle Materie und Energie dominieren. Allerdings hat sich das Verhältnis der verschiedenen Bestandteile unsers Universums im Lauf der Zeit stark verändert. 380 000 Jahre nach dem Urknall, als die Kosmische Hintergrundstrahlung freigesetzt wurde, hatten Photonen und die bereits in der ersten Sekunde des Alls von der restlichen Materie „entkoppelten” Neutrinos einen signifikanten Anteil. Inzwischen sind sie äußerst verdünnt. Die Dichte der Dunklen Energie scheint dagegen seltsamerweise konstant geblieben zu sein, sodass ihr prozentualer Anteil inzwischen stark gewachsen ist. Kurz nach dem Urknall war er verschwindend gering.





