Text: TAMARA WORZEWSKI
Das Geklacker der Metallkugel im Mörserautomaten übertönt jedes andere Geräusch im Labor des pharmazeutischen Instituts der Freien Universität Berlin. David Krüger lässt die vibrierende Maschine gerade seine 200. Probe aus Chinesischem Yams pulverisieren. Er hat seine feste Stelle in einer Apotheke aufgegeben, um sich ganz seiner Doktorarbeit über die Yamswurzel zu widmen. Dafür muss er Extrakte herstellen, mörsern, abwiegen, filtrieren, eindampfen und die Inhaltsstoffe bestimmen – mindestens dreimal pro Probe. Die aufwendigen Messungen gelingen nur mit Hightech wie einem Atomabsorptionsspektrometer und dem Flüssigchromatografie-Verfahren.





