In einer klaren Nacht hat der Vollmond eine Beleuchtungsstärke von etwa 0,1 bis 0,3 Lux – in einer typischen Straße in einem bewohnten Gebiet ist es mehr als zehnmal so hell. Das wirkt sich auf die Nachtruhe aus. Im Jahr 2016 veröffentlichten Forscher der Stanford University und der NASA die Ergebnisse von Interviews mit mehr als 15.000 Amerikanern. Die Studienteilnehmer wurden zur Länge und Qualität ihres Schlafs befragt. Die Antworten wurden dann nach Korrelationen mit der Nachtbeleuchtung vor Ort mittels Satellitendaten untersucht. Ergebnis: Menschen in Wohngebieten mit mehr Nachtbeleuchtung gehen im Durchschnitt später zu Bett und wachen später auf, und sie sind sowohl mit der Menge als auch mit der Qualität ihres Schlafes wesentlich häufiger unzufrieden.





