Die Welt ist übersät mit Billionen von Kunststoffteilchen, die nur wenige Mikro- oder Nanometer groß sind. Solches Mikro- und Nanoplastik kann Zellen zerstören und teilweise sogar die DNA im Zellkern verändern. In Lebewesen im Wasser und an Land, einschließlich des Menschen, kann es daher erheblichen Schaden anrichten. Forschende haben die winzigen Plastikfragmente bereits fast überall gefunden, wo sie gesucht haben – vom Schnee in der Antarktis bis hin zu menschlichem Blut. Denn die Teilchen sind äußerst robust und verbleiben über Jahrhunderte in der Umwelt. Sie entstehen aus unseren Alltagsprodukten, von denen seit etwa 75 Jahren viele aus Kunststoffen gefertigt werden. Doch wie genau zerfällt das Plastik? Welcher molekulare Prozess steckt dahinter?





