Ein lustiger Ausflug im Kindergarten, unsere Einschulung, der erste Kuss – an manche Ereignisse unseres Lebens erinnern wir uns noch viele Jahrzehnte später. Doch wie funktioniert das? Gespeichert werden unsere Erinnerungen, indem sich die Neuronen in unserem Gehirn über Synapsen verknüpfen und dabei ein Muster aus starken und schwachen Verbindungen schaffen. Die Synapsen übertragen elektrische Signale von einer Nervenzelle zur anderen. Viel genutzte Synapsen werden dabei durch einen Vorgang namens Langzeitpotenzierung gestärkt, weniger aktive dagegen geschwächt. Diese synaptische Plastizität bildet die Grundlage für Lernen und Gedächtnis. Die daran beteiligten Moleküle allerdings sind vergleichsweise kurzlebig: Innerhalb von Stunden bis Tagen werden sie ersetzt.





