Bei Schlüsselloch-OPs kommt es dank der starken Vergrößerung durch das Videosystem seltener zu Nerven- und Gefäßverletzungen als bei großen Schnitten. Dennoch erfordern diese Eingriffe viel Kunstfertigkeit vom Chirurgen, denn er operiert nur per Blick auf den Monitor. Je nach Organ braucht der Operateur 30 bis 100 Eingriffe, um mit den Instrumenten aus der Ferne sicher zu hantieren. Als Patient sollte man darauf achten, dass die Klinik der Wahl schwerpunktmäßig minimalinvasiv operiert – und sich ansonsten auf Empfehlungen verlassen. Nach der Operation gilt: auf den Körper hören und ihn so belasten, wie er es verträgt.





