Bei den Verhütungsmethoden muss zunächst zwischen drei Methoden unterschieden werden:
Die Sicherheit bei allen Methoden wird mit dem Pearl-Index abgebildet. Der Pearl-Index zeigt an, wie viele von 100 Frauen im gebärfähigen Alter innerhalb eines Jahres mit regelmäßigem Geschlechtsverkehr trotz der gewählten Verhütungsmethode schwanger werden. Sprich: Umso kleiner die Zahl ist, desto sicherer ist die Methode beim Verhüten einer Schwangerschaft.
Pearl-Index
Natürliche Verhütung
Hormonelle Verhütungsmethoden
Mechanische Methoden
Natürliche Familienplanung (NFP)
Immer mehr Frauen wünschen sich eine Verhütung ohne Hormone und landen rasch bei der NFP. Diese Methode lässt sich sowohl als Verhütung sicher anwenden als auch im Falle eines Kinderwunsches. Es gibt unterschiedliche Methoden bei der NFP. Die hier vorgestellte Sensiplan-Methode gilt als eine der sichersten Methoden zur natürlichen Familienplanung. Damit sie sicher funktioniert, beobachtet die Frau mehrere Punkte an ihrem Körper:
Diese Ergebnisse werden in einem sogenannten Zyklusblatt dargestellt – hier ein ausgefülltes Beispiel-Datenblatt. Diese Daten zeigen, wann der Eisprung bei der Frau stattfindet. Wichtig: Bevor die Methode zuverlässig funktioniert, müssen mindestens die Daten von drei Zyklen ausgewertet sein. Wird während der fruchtbaren Tage auf Geschlechtsverkehr verzichtet, hat diese Verhütungsmethode einen Pearl-Index von 0,4. Andere NFP-Methoden beobachten nur ein oder zwei Merkmale. Damit verliert die Methode jedoch an Aussagekraft. Anders als andere Verhütungsmethoden unterstützt die NFP das Verhältnis der Frau zu ihrem Körper und fördert das Verständnis, was in ihrem Körper während des monatlichen Zyklus geschieht.
Was geschieht beim Zervixschleim?
An den fruchtbaren Tagen wird der Zervixschleim flüssiger. Kurz vor dem Eisprung zeigen sich Fäden in ihm. Während der unfruchtbaren Hälfte des Zyklus nimmt die Menge des Zervixschleims ab und er wird dicker.





