Die meisten Wirbeltiere, darunter Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische, haben ein sogenanntes primäres Kiefergelenk, das aus den Knochen des Ober- und Unterkiefers besteht. Säugetiere hingegen weisen ein sogenanntes sekundäres Kiefergelenk auf, bei dem der Unterkiefer nicht direkt mit dem Oberkiefer verbunden ist, sondern mit dem zum Schädeldach gehörenden Squamosum. Bei Fossilfunden dient ein solches sekundäres Kiefergelenk häufig als diagnostisches Kriterium, um zu bestimmen, ob eine Spezies bereits den Säugetieren zuzurechnen ist oder nicht.





