Pythons kommen monatelang ohne Nahrung aus. Wenn sie dann auf Beute treffen, erwürgen sie diese Tiere und schlucken sie im Ganzen herunter. Gelegentlich sind dies übermäßig große Mahlzeiten, die den Stoffwechsel der Schlangen vor eine Mammutaufgabe stellen. Um die Nahrung verdauen zu können, verdoppeln die Pythons nach dem Verzehr ihre Herzfrequenz und erhöhen die Pumpleistung des Organs, um den Verdauungstrakt besser mit Blut zu versorgen und die Nährstoffe über das Blut abzutransportieren. Für diese Aufgabe wird das Herz der Schlangen sogar vorübergehend größer: Die einzelnen Zellen wachsen und mit ihnen das ganze Organ. Sie kehren nach der Verdauung der Beute aber fast wieder zu ihrer ursprünglichen Größe zurück. Die genauen Mechanismen, die diesen Vorgängen zugrunde liegen, sind bislang jedoch nur unzureichend verstanden.





