Wenn Babys auf die Welt kommen, sehen zunächst nur verschwommene Schemen und können noch keine Farben unterscheiden. Die Zapfen in ihrer Netzhaut, also die Sehzellen, die für unsere Farbwahrnehmung zuständig sind, entwickeln sich erst nach und nach. In der Phase, in der wir lernen, Objekte und Personen zu erkennen, können wir uns somit noch nicht auf farbliche Hinweise verlassen. Stattdessen muss sich unser Gehirn an Umrissen sowie an verschiedenen Helligkeitsabstufungen orientieren. Diese Fähigkeit behält es unser Leben lang, auch wenn später Farbinformationen hinzukommen. So können wir auch auf monochromen Fotos oder in Schwarz-weiß-Filmen ohne größere Probleme Gegenstände und Personen erkennen.





