Erkältungsabwehr: Was ist überhaupt eine Erkältung?
Um zu verstehen, wie die Immunabwehr einer Erkältung abläuft, stellt sich zunächst die Frage, was eine Erkältung überhaupt ist: eine Entzündung der oberen Atemwege, meist aufgrund einer Infektion mit Erkältungsviren.
Zu den typischen Symptomen gehören:
Der Unterschied zwischen Erkältung und Grippe liegt vor allem darin, dass bei einer Erkältung im Normalfall kein Fieber auftritt. Der Verlauf ist meist unkompliziert und die Krankheit in der Regel nach etwa zehn Tagen überstanden.[i]
Bestandteile und Funktion des Immunsystems
Das Immunsystem ist eines der komplexesten Systeme im Körper. Es befindet sich nicht an einer bestimmten Stelle, sondern bildet vielmehr ein Netzwerk aus Zellen, Geweben und Organen.
Es hat die Aufgabe, den Körper vor Erregern und Fremdstoffen von außen zu schützen. Dazu gehört auch das Bekämpfen einer Erkältung. Außerdem ist es für die Wundheilung zuständig.
Zwei Ebenen des Immunsystems
Das Immunsystem besteht aus zwei Ebenen:
Das unspezifische Abwehrsystem ist angeboren. Bei Babys hat es zwar noch nicht vollständig ausgebildet, kann aber bereits vor einigen Erregern schützen. Zu ihm gehören vor allem äußere Barrieren wie Haut, Schleimhäute, Tränenflüssigkeit, Magensäure, Speichel und Urin. Außerdem zählen weiße Blutkörperchen und bestimmte Signalstoffe dazu.
Das spezifische Abwehrsystem bildet sich erst im Laufe des Lebens aus. Seine Funktionsweise beruht darauf, dass bestimmte Zellen sich an Erreger „erinnern“, mit denen sie schon einmal Kontakt hatten. Greift dieser Erreger den Körper erneut an, kann das Immunsystem schneller und effektiver handeln.
Bestandteile des Immunsystems
An der Immunabwehr ist eine Reihe von Helfern beteiligt. Dazu gehören zum Beispiel Organe und Gewebe wie Knochenmark, Thymus, Lymphknoten und Milz.
Die wichtigsten Immunzellen sind:





