Der Amazonas-Regenwald ist der größte tropische Wald der Erde und beeinflusst die globalen Kohlenstoff-, Wasser- und Energiekreisläufe. In seiner Biomasse sind rund 150 bis 200 Milliarden Tonnen Kohlenstoff gespeichert. Doch einige Teile dieses Regenwalds haben sich in den letzten Jahrzehnten von einer CO2-Senke zu einer CO2-Quelle entwickelt. „Bei dieser Transformation spielen Dürren wahrscheinlich eine Schlüsselrolle“, erklärt ein Team um Marco Franco von der Universität São Paulo in Brasilien. Denn Trockenheit erhöht das Risiko für Waldbrände und schwächt die Widerstandsfähigkeit der Ökosysteme gegenüber dem Klimawandel. In einigen Regionen des Amazonas-Beckens dauert die jährliche Trockenzeit inzwischen um fünf Wochen länger als noch im Jahr 1979.





