Staudämme sind ein wichtiger Bestandteil der modernen Wasserinfrastruktur, die die Landwirtschaft, die Wasserversorgung und die Energieerzeugung unterstützen. Doch wenn die Dämme zerstört werden, bedeuten die riesigen aufgestauten Wassermassen ein beträchtliches Risiko für Mensch und Natur. Bislang bezogen sich Bedenken meist eher darauf, dass alternde Dämme durch strukturelle Schwächen brechen könnten. Doch zunehmend rücken auch menschliche Konflikte als potenzieller Risikofaktor in den Fokus – obwohl die vorsätzliche Zerstörung von Staudämmen gemäß der Genfer Konvention verboten ist.





